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Was Sie schon immer über uns und die Versicherungsbranche wissen wollten...

Der 1. Basler Tag der Schadenregulierung der BahnVerstand GmbH von Dr. Christoph Gabrisch gab am 17. September 2020 den Praktikern eine Orientierung an „good practice“. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis zur praktikablen Handhabung von wiederkehrenden strittigen Fällen zu entwickeln - rechtssicher und möglichst passend für alle Beteiligten.
Praktiker von Bahnen, Wagenhaltern, Instandhaltern und Dienstleistern aus Europa sind zu einem Erfahrungsaustausch in Basel zusammengekommen. Die DVA hat hier als führender Anbieter für Versicherungslösungen im Railbusiness mit tatkräftiger Unterstützung von Alexander Rassmann (Leiter Haftpflichtversicherung) und Marcus Schüler (Key Account Manager) werthaltige Informationen rund um das Thema Risikomanagement und Versicherungsservices beigesteuert. 
Das Tagungsergebnis führte nicht nur zu einem Erkenntnisgewinn der Teilnehmer, sondern auch zu konstruktiven Vorschlägen beim Überwinden von Dauer-Ärgernissen und zu einer besseren persönlichen Vernetzung der Teilnehmer.

Aufgrund des sehr positiven Feedbacks ist für 2021 eine Folgeveranstaltung angedacht.

Zum Thema Direktversicherung und Pensionskasse gibt es erfreuliche Neuigkeiten, die die Verwaltung vereinfachen und Rechtssicherheit bieten. Seit 2016 war es aufgrund eines BAG-Urteils erforderlich, innerhalb von 3 Monaten nach Ausscheiden eines Mitarbeiters eine gesonderte Erklärung zur Nutzung der versicherungsvertraglichen Lösung abzugeben (Übertragung des Versicherungsvertrages auf den Mitarbeiter zur Abgeltung aller Ansprüche). Dies ist nun nicht mehr erforderlich.

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 23. Juni 2020 ist das „Siebte Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze, BGBl. I, S. 1248“ am 24. Juni 2020 in Kraft getreten. Mit dieser Gesetzesänderung wird die versicherungsvertragliche Lösung bei Direktversicherungen und Pensionskassen künftig den Regelfall darstellen.
Ein eventuelles Haftungsrisiko und die damit verbundene Unsicherheit für die Arbeitgeber wird hiermit beseitigt. Der Gesetzesbegründung ist zusätzlich zu entnehmen, dass dies auch für bereits in der Vergangenheit ausgeschiedene Mitarbeiter gilt.
Wie auch zuvor müssen die Überschussanteile zur Leistungserhöhung verwendet werden, muss das Bezugsrecht unwiderruflich sein und der Vertrag darf nicht beliehen sein. Weiterhin muss der Arbeitnehmer das Recht haben, den Vertrag mit eigenen Beiträgen weiterzuführen. Diese Bedingungen sind in der Regel erfüllt. Darüber hinaus müssen alle Beiträge beglichen sein.
Wir sind froh, dass der Gesetzgeber hier im Sinne der Arbeitgeber gehandelt hat und eine administrative Mehrbelastung beseitigt wird.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Gesetzesänderung bei Direktversicherungen und Pensionskasse


Der Bundestag hat am 28. Mai 2020 dem Gesetz-Entwurf zur Haftung bei Unfällen mit Anhängern und Gespannen im Straßenverkehr zugestimmt. Dieses Gesetz trat am Tag nach der Verkündung in Kraft. Der Gesetzgeber stellt damit die bis 2010 geltende Rechtslage zur Haftung wieder her.

Problem: Vor 2010 wurden üblicherweise Schäden, verursacht durch ein Gespann von Zugfahrzeug und Anhänger/Auflieger, durch die Kfz-Haftpflichtversicherung (KH) des Zugfahrzeuges vollständig befriedigt. Die KH des Anhängers trat subsidiär hinter die des Zugfahrzeuges zurück und sollte nur solche Schäden decken, "die durch den Anhänger verursacht werden, wenn er mit einem Kraftfahrzeug nicht verbunden ist oder sich von dem Kraftfahrzeug gelöst hat und sich nicht mehr in Bewegung befindet (…)".
Zuletzt mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften vom 19. Juli 2002 (BGBl. I S. 2674) ist eine Gefährdungshaftung des Halters eines Anhängers nach den straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften der §§ 7 ff. des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) eingeführt worden. Anders als mit dem Gesetz beabsichtigt und entgegen einer hierauf gestützten Regulierungspraxis hatte der Bundesgerichtshof (Urteil vom 27. Oktober 2010 – IV ZR 279/08, BGHZ 187, 211) für Unfälle eines Zugfahrzeugs mit Anhänger (Gespann) entschieden, dass im Verhältnis der beteiligten Halter von Zugfahrzeug und Anhänger und ihrer Haftpflichtversicherer zueinander der Halter jedes Fahrzeugs den Schaden weiterer Unfallbeteiligter jeweils hälftig zu tragen habe. Somit wurde die Zugfahrzeug-KH ent- und die Anhänger-KH mit 50 % belastet. Dies führte in der Praxis zu einer Steigerung der Versicherungsprämien für die Anhänger-KH und warf zudem nicht unerhebliche Probleme bei der Abrechnung mit Anhängerhaltern und ihren Versicherern aus Staaten auf, deren Rechtsordnungen eine Pflichtversicherung für Anhängerhalter nicht vorsahen. Diese Rechtslage stellte insbesondere deutsche Unternehmer, die als Halter einer Zugmaschine mit einem fremden (ausländischen) Auflieger in einen Unfall verwickelt waren, vor teils erhebliche Probleme: Der ausländische Halter des Aufliegers musste nämlich für Schäden aus Unfällen, an denen das Gespann beteiligt war, im Innenverhältnis zum Halter der Zugmaschine für die Hälfte des Schadens haften, ohne hierfür eine Pflichtversicherung eindecken zu müssen. Regulierungs- und Abwicklungsprobleme für die Halter der Zugmaschinen und deren KH-Versicherer gegenüber den ausländischen Haltern der Auflieger und Anhänger waren die Folge.
Diese Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wurde auch den von den Fahrzeugen des Gespanns jeweils gesetzten Betriebsgefahren nicht gerecht. Daher wird mit dem neuen Gesetz die mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften beabsichtigte Haftungsverteilung im Innenverhältnis der Gespannfahrzeughalter ausdrücklich gesetzlich festgeschrieben.

Lösung: In das StVG wurden hierzu die §§ 19 und 19a neu eingefügt, mit welchen die Haftung bei Unfällen mit Anhängern und Gespannen im Straßenverkehr gesetzlich geregelt wird: Die gesetzlichen Regelungen enthalten in § 19 StVG jetzt die Haftung der Halter von Anhängern und regeln dabei auch die Haftung der Halter von Zugfahrzeug und Anhänger sowohl im Verhältnis zueinander als auch im Verhältnis zu möglichen weiteren Unfallbeteiligten, um damit Rechtssicherheit zu schaffen. Aus diesem Grund sieht § 19 Absatz 4 Satz 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG) nunmehr vor, dass im Verhältnis der Halter von Zugmaschine und Anhänger grundsätzlich der Halter des Zugfahrzeugs zur Haftung für den gesamten Schaden verpflichtet ist.
Ist jetzt also ein Gespann an dem Unfall beteiligt, wird für die Halter von Zugfahrzeug und Anhänger nunmehr ausdrücklich gesetzlich bestimmt, dass Ansprüche grundsätzlich vom Halter des Zugfahrzeugs zu tragen sind, falls im Einzelfall nicht ausnahmsweise der Anhänger gefahrerhöhend gewirkt hat. Zu Letzterem reicht das bloße Ziehen des Anhängers im Allgemeinen nicht aus, sondern ist zum Beispiel eher in Fällen denkbar, in denen sich ein technischer Defekt des Anhängers unfallursächlich ausgewirkt.

Damit wird die haftungsrechtliche Verantwortlichkeit nun ausdrücklich an die bei einem Gespann-Unfall von den beteiligten Haltern jeweils gesetzten Gefahren angepasst, was auch der Regulierungspraxis der Haftpflichtversicherer vor der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 27. Oktober 2010 entspricht. Die Haftung des Führers des Anhängers und des Gespanns ist gesondert im neuen § 19a StVG geregelt. Im Versicherungsvertragsgesetz wird der Grundsatz, dass die Versicherung der Haftung folgt, ausdrücklich festgehalten.

Die DVA begrüßt diese aus unserer Sicht lange überfällige Korrektur der Entscheidung aus 2010. Selbstverständlich werden wir bei den von uns betreuten Fuhrparks, die sich (fast) ausschließlich aus Anhängern und Aufliegern zusammensetzen, aktiv auf die Versicherer zugehen und im Interesse unserer Kunden eine Berücksichtigung dieser neuen Haftungslage diskutieren.


Gesetzlich. Neu. Geregelt.

Ab sofort ist die DVA-Werbelok fester Bestandteil des Miniatur Wunderlands in der Speicherstadt Hamburg! Im Maßstab 1:87 bewegen sich mehr als 1.000 Züge und über 10.000 Waggons durch die spektakuläre Miniaturlandschaft. Mit Blick nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz, nach Italien Skandinavien und Amerika bietet die Ausstellung nicht nur den größten Miniaturflughafen der Welt, die Landschaft hat außerdem über 265.000 Bewohner, die so einige spannende Momente zu einem gemeinsamen Erlebnis machen.

Weitere Informationen zum Wunderland


Die DVA hatte zum „DVA Forum 2019 – Financial Lines“ eingeladen und einige aktuelle Themen aus diesem Bereich für Ihre Gäste aufbereitet.

BEGRÜßUNG DURCH DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG
In seiner Begrüßung hob Dr. Christian Heidersdorf, Sprecher der Geschäftsführung, den besonderen Wert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit gerade im Versicherungsbereich hervor. Die steigende Bedeutung von Risikomanagement, Versicherungs- und Haftungsthemen im Unternehmen macht einen intensiven Dialog zwischen Kunde und Versicherungsberater unverzichtbar. Dies gerade auch vor dem Hintergrund schwieriger werdender Versicherungsmärkte, die im Anschluss sein Geschäftsführerkollege Holger Schäfer genauer beleuchtete.

INDUSTRIEVERSICHERUNG 2020
Holger Schäfer gab den Teilnehmern einen sehr interessanten Einblick in unsere Einschätzung der Versicherungsmärkte für 2020 ff.. Durch Marktkonsolidierungen der Risikoträger reduziert sich die Anzahl der Versicherer und damit einhergehend auch die Kapazität. Es wird immer mehr Wert auf Profitabilität, gerade in einzelnen Sparten, gelegt, was zu einer Marktverhärtung und steigenden Preisen führt. In Digitalisierung wird seitens der Versicherer investiert, aber noch sind Kostenquoten teilweise deutlich zu hoch. Die Entwicklung bleibt spannend und die DVA wird die Märkte im Interesse der Kunden intensiv beobachten. Betont wurde auch, dass es immer wichtiger wird Risiken weiterhin möglichst genau zu analysieren und im Risikomanagement frühzeitig nötige Platzierungen zu planen um gemeinsam Lösungen zu finden. Die DVA stellt sich hierzu gerade in der IT neu auf und wird ab 2020 mit der Migration auf ein neues Bestandsführungssytem beginnen, um auch die technischen Kundenanforderungen noch besser erfüllen zu können.

Financial Lines 360
Alexander Rassmann, Abteilungsleiter Haftpflicht und Financial Lines, sowie Daniel Heckenroth, D&O-Experte, gaben in Ihrem Vortrag die Empfehlung, die Financial Lines Gesamthaftpflicht in einer 360 Grad Betrachtung anzugehen um eine optimale Absicherung ohne Deckungslücken zu erreichen. Sie zeigten anhand eines Beispielfalls aus der Praxis das Know-How der DVA auch in diesem Bereich auf. Bemerkenswert war es zu hören, dass 95% der D&O-Schadenfälle sich aus Ansprüchen im Innenverhältnis ergeben, weil diese Ansprüche wegen gesetzlicher Anforderungen gestellt werden müssen. Die Märkte sind auch in diesem Bereich in Bewegung. Die DVA ist aktuell dabei, über einen Rahmenvertrag die Platzierung der Risiken ihrer Kunden wo es sinnvoll erscheint zu bündeln. Bei den noch nicht von der DVA betreuten Versicherungen boten Beide an, gerne eine Zweitmeinung zum bestehenden Konzept abzugeben.

CYBER
Martina Walke, Cyber-Expertin der DVA, hat das Cyber-Thema „greifbarer“ gemacht, insbesondere im Zusammenhang mit der Haftung aus Sicht des Geschäftsführers. Es gibt Anbieter, die Cyber und z. B. Vertrauensschaden bündeln. DVA sieht es so, dass separate, gut aufeinander abgestimmte Lösungen Vorteile haben. Dass sich jedes Unternehmen ernsthaft mit Cyber-Risiken auseinander setzen muss, scheint klar. Dass es absolute IT-Sicherheit trotz aller Bemühungen nicht geben kann, ist ebenso konsensfähig. Für die Restrisiken kann eine Versicherung (auch insbesondere in Verbindung mit den Assistance-Leistungen) Teil der Gesamtlösung sein. Hieraus entwickelte sich eine interessante Diskussion, bei der die Teilnehmer ihre Erfahrungen teilten. DVA will dies 2020 intensiver mit Kunden und Interessenten besprechen, auch weil mittelfristig eine Verknappung der Kapazitäten und Verteuerung erwartet wird und die Partner der DVA hierauf vorbereitet sein sollten.

SPOT ON: DISKUSSION, AUSBLICK UND FAZIT
Christian Pfeifer, der mit seinem Team für die Kundenbetreuung der DVA verantwortlich ist, rundete den Nachmittag bei der DVA mit einer Zusammenfassung ab. Im Zeitalter der Digitalisierung gaben die Teilnehmer ihr Feedback live und online via Smartphone ab. Die hohe Aktualität gerade der Cyberthematik, aber auch der Haftungsthemen wurde hierbei nochmals bestätigt. Für eine DVA-Veranstaltung 2020 wurden von den Teilnehmern z. B. Eisenbahnthemen (Haftpflicht, Kasko, Cyber), aber auch an Transport-, oder Kreditversicherung vorgeschlagen. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung (und der Erneuerung der IT) wurde insbesondere der Wunsch nach einer Kundenplattform, verbunden mit möglichst einfachen Prozessen, genannt.

Neben den genannten Themen steht bei der DVA auch 2020 auch die Unterstützung des Verkehrs auf der Schiene in allen Facetten auf der Agenda, wozu die DVA versicherungsseitig ihren Beitrag leisten will. So ist gemeinsam mit dem VDV eine Neuauflage des „Schadenworkshops“ in Planung. Auch ein eigenes „DVA Forum Rail“ ist bei Interesse gut vorstellbar, hierzu kommen die Kundenbetreuer bilateral gerne auf ihre Ansprechpartner zu.

Gemeinsam mit Kunden und DVA-Fachbereichen werden 2020 die sehr erfolgreichen Konzepte für Triebfahrzeuge und Waggons „Rolling Stock All Risk“ ein Stück weit flexibilisiert, um gerade auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle noch besser in den Versicherungslösungen abbilden zu können.

Gerne stellen wir Ihnen auf Wunsch die Tagungsunterlagen inclusive der Kontaktdaten der Referenten zur Verfügung, kontaktieren Sie uns hierzu gerne. Das gesamte Team der DVA freut sich auf den weiteren Austausch!

Auf der Eisenbahnmesse Trako Fair 2019 in Danzig am 26. September richtete die
DVA gemeinsam mit dem polnischen Kooperationspartner Genoa, ein Business-
Frühstück für Kunden in der Enega Arena, dem EM-Stadion von Danzig, aus.
Mit Fokus auf den osteuropäischen Markt, wurden seitens Genoa insbesondere
Cyberschäden im Eisenbahnbereich vorgestellt, während ein Referent vom
polnischen Äquivalent des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnologie) zu Risiken und den rechtlichen Hintergründen
berichtete.
Alexander Rassmann (Abteilungsleiter Haftpflicht / Financial Lines) stellte den
Teilnehmern die aktuellen Entwicklungen am internationalen
Cyberversicherungsmarkt vor.
Im Anschluss an die Präsentationen folgte für die Gäste eine Führung durch das
Stadion von Danzig, bevor es dann gemeinsam zum Danziger Messegelände ging.
Auf der dortigen Trako Fair 2019 waren Eisenbahnverkehrs- und
Infrastrukturunternehmen, aber auch Hersteller, Zulieferer und Dienstleister im
Eisenbahnbereich in großer Zahl vertreten und es konnten viele interessante
Gespräche geführt werden.
Mit der DVA Cyber Rail Plus hat die DVA in Kooperation mit dem VDV (Verband
Deutscher Verkehrsunternehmen) ein Cyberversicherungsprodukt speziell für
Unternehmen aus dem Eisenbahn- und Verkehrsbereich entwickelt.
Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Kundenbetreuer oder
an Alexander Rassmann unter 06172-4868330 oder
alexander.rassmann@dva.db.de.

Die slowenische Versicherungsaufsichtsbehörde hatte am 6.9.2019 in Ljubljana zu ihrer mittlerweile 5. jährlich stattfindenden Veranstaltung u. a. auch Andreas Heilmann von der DVA als "Speaker" eingeladen. Unter dem Titel "Back to Basics" ging es in diesem Jahr darum, ob in Bezug auf die Herausforderungen der Digitalisierung im Versicherungssektor wirklich schon alle Aspekte ausreichend diskutiert wurden. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung
war die Frage nach den Grundlagen einer soliden Zeichnungspraxis der Versicherer in Spannungsverhältnis zwischen Qualität, Wettbewerb und den möglichen Grenzen der Digitalisierung. Dieses Thema wurde von Herrn Heilmann in Bezug auf die Sachversicherungen durchleuchtet.
Geleitet wurde die Veranstaltung von Herrn Gorazd Čibej, LL.M,, Director of Insurance Supervision Agency.

DVA kooperiert mit Hiscox und Cylus
Neue Cyber-Versicherung für Eisenbahnverkehrsunternehmen

Versicherungsnehmer erhalten einen deutlichen Rabatt auf die Prämie durch die Installation einer kontinuierlichen Sicherheitsüberwachung von Cylus.

Die DVA hat eine innovative Versicherungspolice entwickelt, um der wachsenden Bedrohung durch Cybersicherheitsangriffe auf Eisenbahnunternehmen zu begegnen. Durch die DVA erhalten die Versicherungsnehmer Rabatte vom Versicherer Hiscox auf Basis ihres Rail Cyber Index Scores, in Zusammenarbeit mit Cylus, dem führenden Anbieter von Cybersicherheit im Schienenverkehr.

Das exklusive Versicherungsprodukt basiert auf dem Wording von Hiscox „Cyberclear“. Versichert sind finanzielle Schäden aufgrund bahntypischer Cyberrisiken wie z.B. der Ausfall des Schienennetzes durch Hacker, die in das IT-System eines Stellwerks eindringen sowie Zugbetriebssoftware, Signale oder Weichen, die von Hackerangriffen betroffen sind. Darüber hinaus deckt die Police konventionelle Cyberrisiken wie Verlust von Kundendaten, Ausfall von IT-Systemen oder Cyber-Erpressung ab. Zusätzlich zum Versicherungsschutz bietet die Police Zugang zu führenden IT-Sicherheitsexperten und spezialisierten Beratern, insbesondere im Schadenfall.

"Diese neue Police wurde in Zusammenarbeit mit Eisenbahnunternehmen entwickelt und ist darauf zugeschnitten, die einzigartigen Cyberrisiken von Eisenbahnunternehmen gezielt abzudecken", sagte Alexander Rassmann, Leiter Haftpflicht und Financial Lines der DVA, der diese Zusammenarbeit leitet. "Durch die Kombination der Erfahrung von Hiscox bei der Versicherung von Cyberrisken und der Spitzentechnologie und Fachkompetenz von Cylus ist die DVA in der Lage, ihren Kunden den Schutz zu bieten, den sie benötigen".

„Cyberkriminalität ist heute eines der größten Sicherheitsrisiken für Unternehmen“, stellt Ole Sieverding, Underwriting Manager Cyber at Hiscox, fest. „Leider ist die Mehrzahl der Unternehmen darauf nicht ausreichend vorbereitet. Deswegen bietet unsere Cyberversicherung nicht nur Schutz vor finanziellen Schäden als Folge eines Cybervorfalls, sondern hilft auch, das Bewusstsein für Cyberrisiken in den Unternehmen zu stärken und dort die Risiken aktiv zu managen. Die Sicherheitssoftware von Cylus passt daher hervorragend in unseren gesamtheitlichen Ansatz zur Risikominimierung.“

Daher sollte jedes Unternehmen in eine ausgereifte Cyber-Risikomanagement-Lösung investieren. Ein wesentlicher Teil der Lösung besteht darin, einige oder alle Risiken auf einen Versicherer zu übertragen, der im Falle eines Cyber-Vorfalls nicht nur hilft und zahlt, sondern auch in die Vorbeugung investiert.“

"Cylus ist stolz, die DVA und Hiscox bei der genauen Bewertung der Cyberrisiken für Eisenbahnunternehmen zu unterstützen und die Unternehmen mit niedrigeren Prämien zu belohnen, die proaktive Maßnahmen ergreifen, um ihren Betrieb vor Cyberbedrohungen zu schützen", sagte Rotem Abeles, Leiter Geschäftsentwicklung bei Cylus. "Bahnunternehmen, die CylusOne - die softwarebasierte Cybersicherheitslösung von Cylus - einsetzen, werden in der Lage sein, die Sicherheit zu gewährleisten, Betriebsunterbrechungen aufgrund von Cyberangriffen zu verhindern und ihr Risiko drastisch zu reduzieren".

CylusOne ist die erste Cybersicherheitslösung auf dem Markt, die speziell auf die Bedürfnisse der Bahnindustrie zugeschnitten ist. Das Programm bietet eine beispiellose Transparenz und ermöglicht es, bösartige Aktivitäten sofort zu erkennen, bevor Schäden entstehen. Warnmeldungen durch CylusOne ermöglichen, schnell und effektiv zu reagieren.

Zu unseren Pressemitteilungen

Es ist soweit: Für neue Entgeltumwandlungsverträge ist seit 01.01.2019 ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss zu zahlen! Auch die bereits bestehenden Verträge sollten nicht vergessen werden. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die betriebliche Altersversorgung einen Aufschwung erlebt und die Nachfrage der Mitarbeiter steigt.
Gerne prüfen wir mit Ihnen zusammen die konkreten Auswirkungen für Ihr Unternehmen.
Bei dieser Gelegenheit unterstützen wir Ihre Personalabteilung auch bei einem Frühjahrsputz Ihrer bAV: Können Abläufe zur Entlastung der Personalabteilung optimiert werden? Können bestehende Konditionen verbessert werden? Welche weiteren Benefits können den Mitarbeitern ohne Zusatzkosten für Sie als Arbeitgeber angeboten werden?
Ist Ihr Versicherer noch der Richtige (hier gab es erhebliche Veränderungen)?
Sprechen Sie uns an, wenn Sie an einer Analyse interessiert sind:
Thorsten Kraft, Telefon: 06172/4868-303, Thorsten.Kraft@dva.db.de  

Durch die Veröffentlichung des Urteils des Bundesfinanzhofs vom 07.06.2018 im Bundessteuerblatt herrscht nun Rechtssicherheit: Beiträge, die der Arbeitgeber zu einer betrieblichen Krankenversicherung leistet, gelten bis zu monatlich 44,00 Euro als steuerfreier Sachlohn.
Schon mit monatlichen Beiträgen von ca. 15,00 Euro (die selbstverständlich als Betriebsausgaben abzugsfähig sind) können Mitarbeiter ein attraktives Leistungspaket erhalten. Es werden garantiert alle Mitarbeiter aufgenommen. Im Gegensatz zu einer privaten Krankenzusatzversicherung spielen z. B. Alter und Vorerkrankungen keine Rolle.
Immer mehr Unternehmen nutzen die bKV als Instrument zur Mitarbeitergewinnung und
Mitarbeiterbindung. Auch Ausfallzeiten können durch ein ansprechendes Angebot an
Vorsorgeuntersuchungen vermieden oder zumindest verkürzt werden.
Gerne unterstützen wir Sie dabei, ein geeignetes Vorsorgepaket zusammenzustellen, das auf Sie und Ihre Mitarbeiter zugeschnitten ist.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Ihren Mitarbeitern einen sofort spürbaren Mehrwert bieten wollen. Einen allgemeinen Überblick erhalten Sie unter: 
https://www.chefsachegesundheit.de/

Ihre DVA-Ansprechpartner: 
Thorsten Kraft, Tel.: 06172-486830 oder thorsten.kraft@dva.db.de

Bislang waren die Leistungen aus Pensionskassenverträgen, die nach Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis privat fortgeführt wurden (also die Beiträge aus bereits versteuertem und mit Sozialversicherungsbeiträgen belegtem Einkommen) auch in Bezug auf die privat finanzierten Anteile krankenversicherungspflichtig. Bei Direktversicherungen war dies nicht der Fall.
Zwei Rentner haben gegen die Benachteiligung von Pensionskassenverträgen geklagt und das BVerfG sieht in der Beitragspflicht für Leistungen aus einer privat fortgesetzten Pensionskasse (in dem betreffenden Urteil in der Rechtsform eines VVaG) eine Ungleichbehandlung gegenüber der Leistung aus einer privat abgeschlossenen Lebensversicherung. 
Nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts vom 27.06.2018 (1 BvR 100/15 und 1 BvR 249/15) werden die nach dem Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis privat finanzierten Leistungsteile einer Direktversicherung und einer Pensionskasse beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen von der Beitragspflicht zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ausgenommen und gleich behandelt.


Auch wenn die Entscheidung des BVerfG die Rechtform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG) betraf, kann aufgrund der Urteilsbegründung davon ausgegangen werden, dass die Entscheidung sowohl für regulierte als auch deregulierte Pensionskassen gilt. Nicht geklärt ist somit ist die Frage nach der Beitragspflicht privat finanzierter Leistungen bei Pensionsfondsverträgen.
Da das Urteil auch rückwirkend gilt, sollten Betroffene möglichst umgehend einen Antrag auf Neuberechnung der Krankenkassenbeiträge stellen. 

Wir beraten Sie gerne!

Ansprechpartner:
Thorsten Kraft
thorsten.kraft@dva.db.de
Tel. +49 06172 4868-303 und

Manuel Pfahler
manuel.pfahler@dva.db.de
Tel. +49 06172 4868 305.

DVA radelt mit 
Die DVA ist in diesem Jahr erstmalig mit einem Team beim Bad Homburger Stadtradeln angetreten. Vom 30.08. bis 19.09.2020 wurden fleißig Kilometer gemacht. Mit 16 Teilnehmern konnten insgesamt 4.762 km erradelt werden. Dies führte zu einem 9. Platz in der Gesamtwertung.
Getrennt voneinander haben wir somit gemeinsam etwas für unsere Fitness und gleichzeitig für die Umwelt getan.

Teamplayer, Know-How-Trägerin, verlässliche Ansprechpartnerin
Wir gratulieren Heike Krombach sehr herzlich zum 25-jährigen Firmenjubiläum bei der DVA. Frau Krombach kam 1994 zur DVA und bereichert beinahe genauso lange das Kompetenzteam in unserer Abteilung Finanzen.
Wir bedanken uns für die Treue und wünschen viele weitere erfolgreiche Jahre bei der DVA.

Wir reden: Klartext!
Mit dem Format "Klartext" hat eine eigene Form der Mitarbeiterpartizipation im April 2018 bei DVA ihre Arbeit aufgenommen. Dieses Format ist aus einer Initiative von DVA-Kollegen entstanden. 
Die 6 Klartext-Mitarbeiter haben mit der Einführung dieses Forums den Kolleginnen und Kollegen einen wichtigen Anstoß gegeben, die Zukunft und die Entwicklung der DVA aktiv mitzugestalten. 
Klartext ist Sparringspartner, Ideen- und Feedbackgeber für die Belegschaft und die Geschäftsführung der DVA und hat durch das Engagement bereits wertvolle Verbesserungsvorschläge gemacht, die erfolgreich umgesetzt wurden (z. B. Betriebsausflug, Essensgeldzuschuss).

Gutes Ergebnis 
Bei der alle zwei Jahre durchgeführten Befragung zur Mitarbeiterzufriedenheit hat die DVA wieder eine sehr gute Bewertung erhalten. Insbesondere der Themenkomplex Kundenorientierung und Qualität sowie die Arbeitsbedingungen, die Arbeitszeitgestaltung und die Mitarbeiter-Einbindung wurden sehr positiv bewertet. Auf der Basis der Ergebnisse werden in Folgeworkshops Handlungsfelder bearbeitet, um noch weitere Verbesserungspotentiale zu erarbeiten und umzusetzen. 

Erfolg beim FMC AG Indoor Cup 2019
Die Fußballmannschaft der DVA hat erfolgreich beim FMC-Cup, der von Eintracht Frankfurt am Eintracht-Trainingsgelände (Riederwald) veranstaltet wurde, teilgenommen.
Nach einer überzeugenden Vorrunde ohne Niederlage, musste das DVA-Team eine unglückliche Niederlage im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger/Finalisten Eintracht Frankfurt hinnehmen.

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